Carnac, Bretagne

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Die Megalithalleen bei Carnac, einem bretonischen Dorf in Westfrankreich, bestehen aus über 3000 aufrecht stehenden Steinen, die in bis zu 1,5 km langen Reihen angeordnet sind. Die prähistorischen Monumente stammen aus der 2. Hälfte des 3. Jtd. v. Chr. Großsteingräber (Allées Couvertes), aufgestellte Steine (Menhire), Steinalleen (Alignements) und Steinhalbkreise (Cromlechs) aus der Jungstein- und Bronzezeit prägen das Landschaftsbild. Nahe der Steingräber (Lang- und Gang- gräber), aus aufgestellten Trägersteinen und aufgelegten Decksteinen errichtet, sind häufig große Menhire zu finden. Der größte nahe Carnac aufgestellte hatte eine Höhe von ca. 20 m, ist jetzt aber umgestürzt und zerbrochen (Men-er-H'roek bei Locmariaquer).
Die sogenannten Menhire wurden aus Granit gefertigt und bis in die Neuzeit von den Bretonen als Kultobjekte verehrt. In früheren Epochen ihrer langen Geschichte dienten sie religiösen Zielen. So meißelten die Römer Götterbilder in sie ein, und die Christen fügten im Mittelalter Kreuze und andere Glaubenssymbole hinzu. Man geht in der wissenschaftlichen Forschung davon aus, daß diese Steine zu astronomischen Zwecken hergestellt und in verschiedenen Perioden des Neolithikums (Jungsteinzeit) aufgestellt wurden. Die jüngsten Steine sollen aus der Zeit um 1800 v.Chr. stammen. [sh]

Links:
Das Rätsel von Carnac

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Lichtblicke

URL: http://www.raetsel-der-menschheit.de/myst/carnac.htm