Ararat, Türkei

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Im Ararat-Hochland im Osten der Türkei dominieren der Kleine Ararat und sein größerer, eisbedeckter Gefährte, der Große Ararat, die Landschaft. Ursprünglich wurde angenommen, daß die Arche Noah auf dem Berg Ararat gelandet sei. Nicht nur die Bibel, auch armenische Legenden berichten von einer Sintflut, sogar das babylonische Gilgamesch-Epos enthält ähnliche Schilderungen.
Nun, alle Sagen und Legenden besitzen einen wahren Kern. So nimmt man an, daß im mittleren Osten irgendwann einmal verheerende Flutwellen oder Überschwemmungen über diese Länder hereingebrochen sind. In der Bibel heißt es, daß Noah eine Arche baute und nach dem Sinken des Wassers im bergigen Land Ararat landete, daß ist der entscheidende Punkt. Der biblische Text bezieht sich nicht auf den Berg, sondern das Land Ararat. Ararat ist das hebräische Wort für das alte Uartu, die Vorstellung, auf dem 5165 Meter hohen Berg die Arche
zu finden, war für Forscher und Archäologen immer wieder eine große Verlockung. Auf halbem Weg zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer gelegen, gibt es hier tatsächlich auch einige große Seen: den Vansee, den Sewan und den Urmiasee. Es handelt sich um vulkanisches Gebiet, durchaus möglich also, daß sich hier Naturkatastrophen ereignet haben die großen Schaden anrichteten.
In der Hoffnung Überreste eines Bootes zu finden, sind Forscher auf dem Ararat umher- gestreift. Sie stießen tatsächlich auf Holzstücke einer Baumart die nicht hier, sondern in den Ebenen Mesopotamiens vorkommt, woher auch Noah stammen soll. Sie sollen vor mehr als 4000 Jahren bearbeitet worden sein. Um genaueres zu erfahren, müßten am Fundort tiefe und kostspielige Grabungen vorgenommen und große Eismassen beseitigt werden. Aus diesem Grund hat man bisher nichts unternommen. Die Frage bleibt offen: Ist Noahs Arche in diesem Gebiet gelandet? [sh]

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Lichtblicke

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