Perikles

athenischer Staatsmann (um 490 v.Chr. - 429 v.Chr.)

Gestützt auf die Vertreter der Demokratie und unter Wahrung demokratischer Formen, war er im Amt eines Strategen fast Alleinherrscher von Athen. In seine Regierungszeit fällt die Glanzzeit Athens (Blüte von Handel und Gewerbe, Ausbau der Akropolis, Aufschwung von Kunst, Literatur und Wissenschaft).
Die Umgestaltung des attischen Staatswesens zum Fürsorge- und Wohlfahrtsstaat beruhte allerdings nicht zuletzt auf den Tributen der Bundesgenossen Athens.
Auch außenpolitisch war Perikles erfolgreich. 449 v.Chr. grenzten Perikles und Artaxerxes I. im sog. Kalliasfrieden, der die Perserkriege formell beendete, ihre Interessen gegeneinander ab. 446/445 v.Chr. wurde die Auseinandersetzung mit Sparta in einem auf 30 Jahre abgeschlos- senen Frieden hinausgeschoben. Doch schon vor Ablauf dieser Frist, die Perikles zum Bau der Langen Mauern zwischen Athen und dem Piräus und zu Rüstungen benutzte, brach 431 v.Chr. der Peloponnesische Krieg aus, in dem sich Perikles' Kriegsplan bewährte.
Während der seit 430 v.Chr. in Athen um sich greifenden Pest wurde Perikles seines Amts enthoben, wegen Unterschlagung verurteilt, 429 v.Chr. rehabilitiert. Er starb im gleichen Jahr an der Seuche.

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Lichtblicke

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