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Cook, James
britischer Seefahrer, einer der größten Entdeckungsreisenden, (1728 - 1779)
James Cook erforschte auf zwei Weltreisen (1768-1771 und 1772-1775) die Ostküste Australiens,
durchfuhr die Torresstraße zwischen Australien und Neuguinea und umsegelte die Küsten
Neuseelands. Er entdeckte dabei in der Südsee zahlreiche Inseln und widerlegte die Annahme eines
riesigen Südkontinents (der Terra australis). Auf seiner 3. Reise (Suche nach einer nördlichen
Durchfahrt vom Pazifik zum Atlantik, dabei Erforschung der Alaskaküste und der Beringstraße)
wurde er von Eingeborenen erschlagen.
Cook gilt als einer der bedeutendsten Seefahrer der Entdeckungsgeschichte, der sich zugleich einen Ruf
als hervorragender Wissenschaftler erwarb. Mit seinen Fahrten leistete er einen wesentlichen Beitrag zur
europäischen Erkundung des Pazifik, nachfolgende Forscher brauchten nur noch Lücken
auszufüllen. Cook war ein geborener Organisator, exzellenter Navigator und guter Kartograph, erwies
sich auf seinen Reisen aber auch als gewissenhafter Kapitän. Durch strikte Hygiene- und
Ernährungsvorschriften gelang es ihm, die auf langen Seefahrten üblichen Verluste unter der
Mannschaft äußerst niedrig zu halten und vor allem den gefürchteten Skorbut zu
bekämpfen. Er bemühte sich zudem immer um ein gutes Verhältnis zu den Eingeborenen in den
von ihm entdeckten Gebieten, weshalb die Umstände seines Todes besonders tragisch wirken. Das Ende
von James Cook leitete auch das allmähliche Ende der großen Entdeckungsreisen zur See ein.

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