Göreme

Das Tal Göreme, im zentraltürkischen Kappadokien gelegen, erstreckt sich über eine Fläche von 111 Quadratkilometern. Im Laufe der Jahrtausende haben Wind und Wetter eine bizarre Landschaft aus dem weichen Tuffgestein geformt. Wie gespenstische Finger ragen zahlreiche Felsen in die Höhe.

Ab dem 4. Jahrhundert entwickelte sich Göreme zu einem griechisch-orthodoxen Wallfahrtsort. In späteren Jahrhunderten siedelten sich hier byzantinische Mönche, später christliche Geistliche an. Es bildete sich eine große Anzahl von Kirchen, Kapellen, Klöstern und labyrinthisch verzweigten Ortschaften, die in das weiche Vulkangestein gegraben wurden. Vom 9. bis zum 13. Jahrhundert entstanden auf diese Weise über 350 Gotteshäuser mit zum Teil bedeutenden Fresken und reich verzierten Fassaden.

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Lichtblicke

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