Cicero, Marcus Tullius

römischer Staatsmann, (106 - 43 v.Chr.)
Cicero war ein glänzender Redner, Politiker, Schriftsteller und Philosoph, der seinem Ideal des freien Staates bis zum Tod treu geblieben ist.
75 v.Chr. Quaestor, 69 v.Chr. Aedil, 66 v.Chr. Praetor, als Konsul unterdrückte er 63 v.Chr. die Verschwörung des Catilina und ließ seine Anhänger hinrichten. 58 v.Chr. mußte er in die Verbannung gehen, wurde jedoch 57 v.Chr. unter hohen Ehren zurückgerufen, 51-50 v.Chr. Statthalter in Kilikien.
Angesichts des Kampfes zwischen Pompeius und Cäsar stellte er sich schließlich auf Pompeius' Seite. Nach Cäsars Sieg bei Pharsalos wurde Cicero von ihm schonend behandelt. Nach Cäsars Ermordung 44 v.Chr. hoffte Cicero auf ein Wiedererstehen der Republik und wandte sich in scharfen Reden gegen Antonius (Philippicae), der daraufhin die Proskription Ciceros erreichte und ihn ermorden ließ.
Als Schriftsteller schuf Cicero eine römische Kunstprosa, die für spätere Jahrhunderte bewundertes Vorbild wurde. In seinen wissenschaftlichen Werken vermittelte er den Römern das Gedankengut griechischer Rhetorik und Philosophie. Seine umfangreiche Briefsammlung gibt ein eingehendes Bild seines persönlichen Lebens und der Ereignisse seiner Zeit.

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Lichtblicke

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