Beidha/El-Beidha

Wichtige archäologische Fundstätte zur Erforschung der beginnenden Jungsteinzeit; im Süden von Jordanien, nördlich der Nabatäerhauptstadt Petra gelegen.

Nach den Ergebnissen der Ausgrabungen von englischen Archäologen war El-Beidha bereits ab 7500 v.Chr. (Jungsteinzeit) besiedelt; nachgewiesen sind Ackerbau (Emmer und Gerste) und Viehhaltung (Schafe/Ziegen). Die runden Wohnhäuser waren in das Erdreich eingetieft (so genannte Grubenhäuser). Außergewöhnlich für diese Zeit ist die Entdeckung von Werkstätten, die auf eine sehr frühe Entwicklung hin zu einer arbeitsteiligen Gesellschaftsform deuten. Unter den Lehmfußböden einiger Bauten fanden sich menschliche Skelette, die als eine Bestattungs- form mit intensivem Ahnenkult zu interpretieren sind. Deponierungen von menschlichen Schädeln ebenfalls in den Wohnbauten von El-Beidha zeigen Parallelen zu Funden in der frühen Stadt Jericho.

El-Beidha war bis in das 1. Jahrtausend v. Chr. hinein besiedelt.

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Lichtblicke

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